hier steht ein Sternchen als Platzhalter für ein besonders gelungenes Bild, das im Dezember fertiggestellt wurde, hier aber aus Diskretionsgründen nicht gezeigt wird.
Vernunftblau legt sich der Mantel über die Feuerfarben der Leidenschaft !
75 x 175cm
Aktuelle Nachrichten
weitersagen...
Eins, zwei, drei, im Sauseschritt.....!
schon wieder neigt sich ein Jahr dem Ende.
So bleibt mir an dieser Stelle Ihnen frohe Feiertage zu wünschen
2010 - was bisher geschah:
noch immer arbeite in der Klinik im Service. Lerne so mein Sein als Mensch und Arbeitnehmer kennen. Komme an kollegiale Aufgaben und Grenzen und darüber hinaus. Komme in Kontakt mit Menschen die krank sind oder sogar an der Schwelle des Todes stehen. Das sensibilisiert mich und macht gleichzeitig die Wertigkeit des Daseins klar. Ich habe unruhige Zeiten und Zeiten großer Erkenntnis.
Die Kunst ??
Kommt kurz - ist aber dennoch immer präsent.
Meine Bilder reflektieren mich nun noch stärker. Auch wenn oftmals scheinbar Lustiges gezeigt wird, steht dahinter ernste Auseinandersetzung mit mir.
Der Weg ist richtig !
Zum Jahresende besinne ich mich wieder mehr auf Zeichnungen. Der Ort für große Werke lässt sich nicht so leicht schaffen wie erhofft und so wird Kleinformatiges mein Mittel der Wahl. Jedes Bild ist Entwicklung ! Und lernen ist Entwicklung...
Auch das Lernen, dass nicht alles so geht wie ich es will. Zu Jahresbeginn ist der Anfang gemacht mit einem wirklich genialen Lehrer. Dann gilt es die wirtschaftliche Basis dafür zu schaffen. Ja - und dann führt einen der Weg unerwartet zu ganz neuen Erfahrungen.
polyfemaentsteht aus einer Frühstücksidee im Januar. Manifestiert sich als Studienobjekt auf Leinwand. Wird hinterfragt von einem kleinen Menschen und zieht plötzlich als Projekt unerwartet große Kreise !
Im Februar 2010 kommt alles in Bewegung! Noch beobachte ich, reagiere sachte, versuche Intuition und Verstand in Einklang zu bringen.
Jeder Weg braucht kleine Schritte....Elastische Beharrlichkeit ist es das dies Ding in seiner Gänze umschreibt. Also genau das was es braucht um ans Ziel zu kommen.
Manchmal ganz anders als man denkt... ALSO: schön neugierig bleiben !!!
Künstlerisch reflektiert und begleitet hat mich auch in diesem Jahr mein lieber Freund Georg. Danke dafür! Ebenso wie allen Anderen die mich mögen und fördern!
Sexualität und Weiblichkeit - schon immer grundlegendes Sujet meiner Arbeit nimmt auch aktuell weiter stark und leidenschaftlich an Bedeutung zu !
Wohl, weil ich mich als Frau in den Vierzigern unweigerlich und dem natürlichen Lauf folgend mit dem Thema verstärkt liebevoll konfrontiert sehe.
Vielleicht auch, weil in Mikro-, wie in Makrokosmos die allgemein gestellte Sinnfrage nicht mit der Befriedigung äußerer Bedürfnisse beantwortet werden kann.
Erkenntnis auch hier, dass der erste und wohl wichtigste Schritt zu einem menschlichen Umgang miteinander Liebe ist..
...und Liebe beginnt mit der Liebe zu sich selbst !
Selbstbild April 2008
66 x 140cm
Mich dabei auch immer wieder, teils auch überzeichnet, mit körperlicher Liebe und praller Nacktheit auseinanderzusetzen, führt oft zu konsternierten Reaktionen meiner Gegenüber.
Mir da pure Provokation unterstellen zu wollen, verfehlt aber das Ziel.
Meine Auseinandersetzung mit Sex und den damit für mich verbundenen Bildlichkeiten hat zuallererst mit mir zu tun.
Was Sie dabei anstößt ?...nun - Sie könnten ja mal genauer hinschauen...
Seit Dezember 2006 befasse ich mich zusätzlich zur keramischen Plastik nun intensiv mit Malerei.
Intention war der Drang zeigen zu müssen, was ich durch meine Augen sehe.
Dabei fasziniert mich das gelebte Leben !
Die Lebenszeichen in den Gesichtern der Menschen. Die stummen Geschichten...die Erhebungen gelebter Freude und die Furchen des Leids. Eben Menschliche Landschaften...
Dabei ist mein Anspruch nicht, exakte Portraits zu erstellen. Mir ist wichtig, die Eigenheiten, die ich aus meiner Sicht in einer Person entdecke, hervorzuheben, auch zu überzeichnen. Um damit noch mehr, natürlich auch mit in meinem Wesen gespiegelter Expression, die Würde und Besonderheit dieser Personen herauszuarbeiten.
wohl das wichtigste Thema für mich und meine Kunst !
Den Spagat zu schaffen, von dem was ich wirklich will und dem was ich denke, oder dachte, das sich mengenmäßig, öffentlichkeitswirksam und nicht zuletzt monetär umsetzen lässt. Dazu, und nicht weniger prägnant, der ständige Grenzlauf zwischen Wunsch und Machbarem, zwischen technisch-räumlichen Zwängen und künstlerischer Freiheit.
Weiterhin gilt die Abkehr vom Versuch mich an irgendwelche Organisationen anzugliedern. Das gibt mir die Freiheit zu sein wer ich bin, ohne mich zu reformieren, mich einzugliedern, mich unterzuordnen - und sei es nur im hierarchischen Duktus des Kunst-Rudels.
Die, inzwischen zweite, Ablehnung durch den BBK, wieder ohne Begründung, führte i kurzfristig zu einem kreativen Tief. Wie konnte ich weiter von mir denken, ich sei Künstlerin, wenn doch die Landesgruppe des anerkannten Bundesverband der Künstler höchstselbst beschloss ich wäre eben keine !
Genau da liegt die Crux ! Zum Einen hätte mich natürlich die detaillierte Bewertung meiner weiterhin hochgeschätzten erfahrenen Kollegen bezüglich meiner Arbeit brennend interessiert - zum Anderen gebietet es die eigene emotionale Intelligenz sich unabhängig zu machen von solchen Urteilen. In sich zu gehen und in sich zu forschen wo die Antworten liegen auf die Fragen: wieso ? weshalb ? warum ?
Das dies wohl die Kernfragen allen (künstlerischen) Schaffens sind, sind sie ebenso leicht und schwer zu beantworten...
Meine Antwort sehen Sie in meinen neuen Bildern. Ich komme zu mir. Ich werde authentisch. Nicht trotzig mit einem : jetzt erst recht - sondern eher mit einem deutlich akzentuierten: JETZT !
Männerköpfe|Frauenkörper sind Hauptthemen meiner Arbeit.
2005 habe ich meine Profession mit meinem Dasein verknüpft.
Ich bin optimistisch, erfolgreich und (fast) zufrieden.
So gibt es inzwischen Avatare (die der Möglichkeit nach Vorhandenen) und riesige kilometerweite Anlagen um durch pure Beschleunigung Teilchen in Ihre Atome aufzuspalten und kleine Automaten die auf die Nase aufgesetzt werden und vollautomatisch störende Nasenhaare entfernen.
- Gibt es nicht ....- denken Sie!?
Selbst wenn, sobald man sich mit einem Thema spielerisch-ernsthaft auseinandersetzt, es von der Imagination in die Wirklichkeit führt, kann es entstehen.
Ich möchte Sie anregen, wieder öfter ihre Gedanken "fließen" zu lassen und die ungewohnten Ideen und Worte die Ihnen dabei begegnen zu sammeln und zu nutzen.
Bilder von der Vernissage in Potsdam gibt es hier zu sehen!
Ausstellung vom 3.11 - 23.12.2006
Mentale Nutzlinge sind zusammen mit eindrucksvollen Bildern von Stephanie Dömland auch in der Galerie ArtMainz, Heringsbrunnengasse 4c weiterhin vertreten.
Jetzt können Sie Kunst von Bringfrie.de direkt hier erwerben!
Zum Beispiel können Sie Ihren ganz persönlichen
Mentalen Nutzling auswählen. Online bestellt, steht er schon in kurzer Zeit auf Ihrem Schreibtisch und unterstützt Sie bei Ihren Unternehmungen!
Ob es dem dicken Otto gutgeht...?
.....konnte ich leider nicht erfahren. Er befindet sich ja seit dem 6. Dezember 2005 im Bundeskanzleramt (wie ich jedenfalls hoffe) und hilft beim mitregieren.
Wenn jemand nähere Informationen über seinen Verbleib hat? Ich freue mich über Ihre Mail